Traumberuf Tierfotografin – die ersten Schritte in deine Selbstständigkeit

  • von

Tierfotografie ist dein Traumberuf? Meiner auch!

Egal, ob du dich komplett selbstständig machen möchtest, ober erstmal entspannt nebenbei in das Geld verdienen mit der Fotografie hineinschnuppern möchtest – einige Schritte solltest du auf jeden Fall gehen, damit du professionell und sinnvoll als Tierfotografin starten kannst.

Wie der Name schon sagt, besteht unser Traumberuf vor allem aus zwei Komponenten – der Fotografie und der Liebe zu Tieren. Natürlich kommen noch einige andere Dinge hinzu, die du meistern musst, aber ein starkes Interesse an diesen beiden Themen solltest du unbedingt mitbringen. Gepaart mit dem Willen zu Lernen was das Zeug hält und dich immer weiterzubilden.

Die Schritte, mit denen du am besten startest, wenn du noch am Anfang stehst, habe ich dir hier zusammengefasst – los geht’s:

  1. Die Kamera – als Fotografin solltest du natürlich auch ordentliches Equipment haben, mit dem du arbeiten kannst. Auf der einen Seite brauchst du natürlich nicht direkt das Teuerste vom Teuersten. Gerade am Anfang ist es wichtiger den Blick zu schulen und sich einfach mal auszuprobieren. Trotzdem solltest du natürlich eine Kamera verwenden und nicht ewig mit dem Handy fotografieren. Mein eigenes Equipment habe ich dir in einem separaten Artikel vorgestellt.
  2. Üben üben üben – du hast eigene Tiere? Super, dass weist du was zu tun ist! Nutz deine Vierbeiner als Versuchskaninchen und probier dich einfach ein bisschen aus. Fotografier deine eigenen Tiere oder Tiere von Freunden an verschiedenen Locations und zu verschiedenen Tageszeiten. Am Anfang kann es auch Sinn machen, Bilder anderer Fotografen, die dir gefallen zu „kopieren“, so kannst du für dich herausfinden, wie du gern fotografierst und mit der Zeit deinen eigenen Stil entwickeln. In diesem Stadium kannst du natürlich kostenlos für Freunde und Bekannte fotografieren, sei aber vorsichtig, damit du nicht den Übergang zu einem profitablen Business verpasst.
  3. Sobald du deine Kamera einigermaßen bedienen kannst und dich beim Fotografieren gut fühlst, kannst du mit einem Blick in die Bildbearbeitung starten. Ich persönlich arbeite mit den Adobe Programmen Lightroom und Photoshop und habe dir hierzu ganz viel tollen Input in Form von Kursen, Trainings und Presets erstellt. Mit den Programmen wirst du nie auslernen und immer wieder neue Funktionen entdecken. Das ist auch gut so, denn so entwickelst du deinen eigenen Bildstil kontinuierlich weiter. Bevor du deine Fotoshootings zahlenden Kunden anbietest, solltest du meiner Meinung nach zumindest ein grobes Grundwissen in der Bildbearbeitung haben, um deine Shootingergebnisse professionell überarbeiten zu können.
  4. Dein Gewerbe – du bist bereit deine Shooting Dienstleistung zahlenden Kunden anzubieten? Super. Oft bist du übrigens schon längst bereit, auch wenn du dich gar nicht so fühlst. Wenn du mit der Fotografie als Haupt- oder Nebengewerbe starten möchtest, musst du ein (Klein-)Gewerbe anmelden. Das geht relativ einfach mit einem Zettel vom Gewerbeamt deiner Gemeinde, den du ausfüllen musst. Sobald das passiert ist, folgen noch Finanzamt, Handwerkskammer, ggf. Rentenversicherung und Krankenkasse, sowie die Berufsgenossenschaft. Bei nahezu allen ist die Anmeldung ganz einfach im Internet oder via Telefon möglich. An diesen bürokratischen Aufwand gewöhnst du dich am besten gleich, er wird nämlich im Laufe deiner Selbstständigkeit eher zu- als abnehmen. Ganz ausführliche Infos zu diesem Prozess findest du in der Ponyliebe Membership!
  5. Sobald die rechtlichen Dinge geklärt sind (dazu gehören langfristig übrigens auch ein Shootingvertrag und Allgemeine Geschäftsbedingungen), kannst du damit anfangen, aktiv Kunden anzuwerben. Das funktioniert sowohl online, beispielsweise über Social Media, als auch offline über Flyer und Aushänge auf Reiterhöfen, in Tierarztpraxen, beim Hundefriseur in deiner Nähe etc.

 

Ich würde dir immer empfehlen, erstmal nebenberuflich zu starten und zu testen, wie die Kundenakquise für dich am besten funktioniert. Sobald du langfristig ein gutes und stabiles Einkommen über die Fotografie generieren kannst, kommt der Gedanke an eine komplette Selbstständigkeit ins Spiel.

 Diese Punkte sind eine Orientierung für dich, wenn du dich erstmal in die Tierfotografie einarbeiten musst oder möchtest. Du brauchst nämlich nicht unbedingt eine Fotografie Ausbildung, um Tierfotografin zu werden. Dafür aber Leidenschaft, Lernwillen und Durchhaltevermögen. Alles andere findest du in Form von Trainings und Weiterbildungen in der Membership!

 

Du überlegst noch?

5 Gründe, warum du dir die Ponyliebe Membership nicht entgehen lassen solltest!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.